BZ vom 22.07.2015: "Kommunalpolitik jenseits des Ärmelkanals"

Besuch in Whitstable: Dietmar Brüning (2. von links) lernt die Partnergemeinde kennen.SPD-Bürgermeisterkandidat Dietmar Brüning in Whitstable
Borken/Whitstable. Der SPD-Bürgermeisterkandidat Dietmar Brüning hat die Borkener Partnergemeinde Whitstable-Canterbury besucht. Zusammen mit Gillian und John Michael besuchte Dietmar Brüning während seines Sommerurlaubes in England die stellvertretende Bürgermeisterin von Canterbury, Sally Waters.

Gillian und John dürften vielen Borkenern ein Begriff sein. Sie pflegen die Städtepartnerschaft der englischen Küstengemeinde und der Stadt Borken. Der Empfang fand im historischen Tower House in Canterbury statt. Die Partnergemeinde Borkens gehört der kommunalen Verwaltung Canterburys an.
In dem Gespräch bei englischen Scones, Gebäck und Kaffee erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin das britische Kommunalsystem. Dabei wurde deutlich, dass den Bürgermeistern kleinerer Kommunen lediglich repräsentative Aufgaben obliegen. Auf den demografischen Wandel und die damit einhergehende ältere Gesellschaft angesprochen, erklärte Sally Walters, dass es freiwillige Helfer gäbe, die bei Bedarf die Menschen unterstützen. Von kommunaler Seite würde aber zurzeit kein eigener Handlungsbedarf gesehen. Die Mobilität wird von staatlicher Seite allerdings durch kostenlose Rentnertickets erleichtert.
Zu dem Thema Flüchtlingspolitik konnte die stellvertretende Bürgermeisterin nur bedingt Auskunft geben, da die Zuständigkeit nicht bei der Kommune liegt. Die Region Kent hätte aber keine großen Probleme mit Flüchtlingsströmen, mit Ausnahme der Hafenstädte Dover und Folkstone, so Walters.

Quellenangabe:

Bericht Borkener Zeitung vom 22. Juli 2015

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